Wenn


Wenn ich das erste Bier versenke

und dabei an die Zukunft denke,

und manchmal auch an eine Zeit,

die nennt sich die Vergangenheit.

 

Wenn ich dann mittenmang beschließe,

dass ich mir einen Schnaps eingieße,

und, wenn es hochkommt, auch mal zwei,

und, wenn es arg kommt, ein, zwei, drei.

 

Wenn ich in diesen stillen Stunden

den höchsten Frieden hab gefunden,

in meinem Wirtshaus um die Ecke,

wo ich das alte ICH verstecke.

 

Wenn all der Mulm sich trefflich fügt,

weil sich der Mensch als Mensch genügt,

und auch die Seele bleibt hienieden:

 

 

Dann ist mir große Gunst beschieden!